Wie es zu dieser Homepage kam...

Die Gestalt Johann Michael Sailers begegnete mir bereits im ersten Semester meines Theologiestudiums an der PTH Benediktbeuern. Im Rahmen eines Seminars in Kirchengeschichte bei Prof. Norbert Wolff SDB kam Sailers Leben und seine Bedeutung im Rahmen eines Referates durch meinen damaligen Kommilitonen Matthias Grätsch zur Sprache.

Die persönliche und tief prägende Begegnung mit Sailer sollte jedoch noch kommen. Dies geschah, als ich, mittlerweile an der LMU München weiterstudierend, auf der Suche nach einem Thema für meine Diplomarbeit war und mir Professor Manfred Heim, selbst ein großer Sailer-Freund und -Verehrer, vorschlug: „Warum schreiben Sie nicht etwas über Sailer?“ Ich durfte einen Blick auf und in die 41 Bände zählende Gesamtausgabe der Sailer-Schriften werfen. Zufällig zog ich gerade einen Band mit Predigten Sailers aus dem Regal, überflog kurz einige Zeilen und wusste: Hier hatte ich mein Thema gefunden. Sailer sollte mich so schnell nicht mehr loslassen. In den nächsten Monaten beschäftigte ich mich intensiver mit den Predigten und Homilien Sailers und untersuchte die Frage, wie Sailer darin mit dem Problem des menschlichen Leidens umgeht.

Da Sailer heute leider jedoch recht unbekannt ist und weil es sicher schwierig ist, seine Schriften auch nur auszugsweise neu herauszugeben, habe ich mich zu einer eigenen Homepage über ihn entschlossen. Da ich inzwischen selbst im Besitz einer Gesamtausgabe der Sailer-Schriften von Joseph Widmer bin, die zwischen 1830 und 1841 entstand und deshalb auch äußerst schwer noch zu erwerben ist, möchte ich allen, die Sailers Schriften schätzen, aber nicht die Möglichkeit des Erwerbs haben, einige ausgewählte Texte zugänglich machen.

Der besseres Lesbarkeit halber habe ich die Texte in der aktuellen Rechtschreibregelung, teils auch geringfügig sprachlich modernisiert  wiedergegeben. Dadurch sind die verwendeten Texte keine zitierfähigen Texte. Für den Fall, dass zitierfähige Texte Sailers benötigt werden, verweise ich auf das Digitalisierungsprojekt der Schriften Sailers von Google, siehe unter "Links. Weitere Links zu Sailer"

Ich danke herzlich Herrn Prof. Norbert Wolff SDB und Matthias Grätsch für das Hauptseminar und das Referat, das meine erste Kenntnis Sailers begründete, Herrn Professor Manfred Heim (LMU München) für den Vorschlag und die großartige Betreuung meiner Diplomarbeit und alle Hilfen und Anregungen darüber hinaus, Herrn Bürgermeister Horst Rössler, der mir und meinem Mann einen unvergesslichen Tag in Aresing bescherte und der zusammen mit dem Lehrer und Heimatforscher Herrn Friedrich C. Schmidt so viel für „den großen Sohn der Gemeinde Aresing“ tut bzw. getan hat.  
Für viele verschiedene Hinweise und Informationen danke ich
H. H. Pfarrer Helmut Meier (Ruhmannsfelden), Herrn Professor Konrad Baumgartner (Regenstauf), Herrn Professor Ludwig Mödl (LMU München), Herrn Werner Gutmair (Museum Dillingen) und Herrn RAR Hubert Luderschmid (Akademie für Lehrerfortbildung Dillingen). 

Für die Erteilung der verschiedenen Rechte (Text oder Bild) danke ich herzlich Herrn Berthold Schiel (Trier), Herrn Bürgermeister Horst Rössler (Aresing), Herrn Rektor Anton Knöferle (Aresing),  Herrn Friedrich C. Schmidt (Aresing), Herrn Pfarrer Dr. Reinhold Schwarz (Aresing), Herrn Hartmut Kryl (Regensburg), Herrn Werner Gutmair (Dillingen), H.H. Monsignore Gottlieb Fellner (Dillingen), sowie Herrn Pastor Stefan Zekorn (Kevelaer).

Für die technische Unterstützung danke ich herzlich Bruder Johannes-Marcus FJM, ohne dessen ständigen Rat und professionelle Hilfe die Realisierung dieser Sailer-Homepage nicht möglich gewesen wäre.  

                                                                                                                                    Februar 2009